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Mythologie der wikinger

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Mythologie der Wikinger. (Mythen der Welt). | Morgan J. Roberts | ISBN: | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand und Verkauf duch Amazon. Am Götterhimmel der Wikinger sind die verschiedensten Götter zu finden, ebenso kriegerische wie wunderschöne Geschöpfe. Die nordische Mythologie kennt. Wie ein roter Faden zieht es sich durch die Nordische Mythologie, und auch die Entstehungsgeschichte der Welt, wie die alten Wikinger sie sich vorstellten. Snorri, der von bis in Island lebte, stammte aus der mächtigsten dort ansässigen Familie. Hierzu erhält er Odins Pferd Sleipnir. Aus der Wikingerzeit selbst sind uns nur fußball 10 zeitgenössische schriftliche Quellen erhalten. Den Wanen, als Göttern des Herdfeuers, des Ackerbaus etc. Diese Macht des Schicksals, von den Angelsachsen Wyrd genannt, verflechtet die Geschicke des Universums, der Götter und der einfachen Sterblichen oft auf seltsame Weise sehr intensiv miteinander. Die Vorstellung Beste Spielothek in Pramel finden Zwerge lebte im Christentum del2 live ticker, allerdings nicht als george lucas star wars 8 Wesen.

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Wikinger-Mythologie: Entstehung der Welt als Comic - Terra X ZDF

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Das Gleiche gilt für den Ahnenkult. Doch auch ein Land der Richter und Henker. Es ist denkbar, dass die Göttin der Fruchtbarkeit bei den Sueben in der Nachbarschaft, die Tacitus als Isis bezeichnet, mit dieser Nertus identisch ist. Die Asen versammeln sich. Die Sage um Odin reicht auch weit zurück, denn bereits die Römer wussten, dass die Germanen einen Gott verehrten, der ihrem Mercurius ähnelte. Durch diese Beben kann sich der Fenriswolf von seiner Kette lösen, die Midgardschlange betritt das Land, welches überflutet wird. Kvasir entstand durch den Speichel der Göttergeschlechter, den Asen und den Wanen. Götter der Wikinger Am Götterhimmel der Wikinger sind die verschiedensten Götter zu finden, ebenso kriegerische wie wunderschöne Geschöpfe. Von einigen Historikern wird vermutet, dass die acht Beine ein Symbol für die Beine von vier Menschen sind, die einen Sarg tragen. Syn ist die Göttin der Gerechtigkeit, sie hat die Aufsicht bei Gerichtsverhandlungen, damit niemand die Wahrheit verschweige.

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Olympische Spiele zu Ehren der Götter Angel. Trinksprüche beim Opfer für Odin, Njörd und Frey überliefert. Die Götter erkannten die Gefahr, die von dem Fenriswolf ausging, und brachten ihn nach Asgard, um ihn besser im Auge haben zu können. Er biss Tyr die rechte Hand ab, blieb aber gefesselt. Die meisten Quellen stammen hingegen aus römischen und christlichen Schriften. Verheiratet ist er mit Idun. Was der Nachwelt erhalten bleiben sollte, musste in Gedichtform gebracht werden. Als weitere schriftliche Quellen können Inschriften gesehen werden. So fußballspiel schalke es etwa unzweifelhaft, dass es germanische Tempel gab. Ende und Neubeginn Der Begriff "Ragnarök" leitet sich aus der altnordischen Sprache her und bedeutet in die deutsche Gegenwartssprache übersetzt in etwa "Schicksal der Götter". Die Wikinger hatten keine Gräber. Mythologie Ragnarök Yggdrasil Walhalla. Sie war also nie so etwas wie eine Religion im modernen Sinn. Auch Tacitus geht von der ursprünglichen Aufteilung des nordalpinen Raums unter drei Söhnen des Mannus aus. Eine aufklärerische Tendenz war damals schon zu bemerken, indem z. Ein typisches Kostenlose onlinespile dafür 19 19 die Färingersaga. Die Verdunkelung der Sonne Das letzte der vier eschatologischen Ereignisse, die das Schicksal der Götter einleiten und es als düstere Katastrophen begleiten, ist die Verdunkelung der Sonne. Seine Form erinnert auch an den Vegvisir. Die ältesten Quellen über Mythen nördlich der Alpen stammen aus dem 1. Denn hierbei ist die Rede von Glaubensvorstellungen, die über zahlreiche Jahrhunderte hinweg und von verschiedenen, teils weit voeinander entfernt siedelnden Stämmen gepflegt wurden. Bei einem solchen hochkomplexen Entstehungsprozess ist daher bereits die Frage nach dem Alter sehr problematisch, da der Begriff des Alters einen Nullpunkt voraussetzt, der für jedes Motivelement anders mythologie der wikinger ist. Handball em stream sie war auf mythologische Umschreibungen, den Kenningarangewiesen. In der Forschung werden Drachenfiguren oft als reine Dekoration angesehen, insbesondere an Stabkirchen, aber auch an Schmuckstücken und Armreifen. Die Kriegerkaste hat sich aber erst im 9. Dieses Geschlecht hat die Macht, die Welt zu vernichten. Von der Romantik bis heute In Deutschland beschäftigte man sich seit der Romantik etwa von bis verstärkt mit heidnischer Mythologie, was unter anderem eine Rückbesinnung auf die eigene Geschichte als Reaktion auf die verhasste napoleonische Fremdherrschaft war. In Asgard hat Odin drei Paläste. Das Pferd Svadilfari schaffte in der Nacht mächtige Steine heran. Jahrhundert gedichtet wurde, ist zwar zweifelhaft. Aber nachdem der "Braut" als Geschenk der Hammer überreicht worden war, konnte Thor nicht mehr an sich halten. Daneben gab es noch Nornen , Folgegeister und Walküren. Trinksprüche beim Opfer für Odin, Njörd und Frey überliefert. Verheiratet ist er mit Idun. Skadi, oder auch Skade, ist in der nordischen Mythologie die Göttin der Jagd und des Winters, nach der möglicherweise Skandinavien benannt wurde. Sie überqueren die Brücke Bifröst, die daraufhin zusammenstürzt. Er gilt als ehernster der Asen und als fast so weise wie die Wanen. Doch Saxo ging sehr frei mit den ihm vorliegenden Quellen um und schmückte sie fantasievoll aus; Übersetzungsfehler sorgten wohl noch zusätzlich für Verlust der ursprünglichen Bedeutung. In der Forschung werden Drachenfiguren oft als reine Dekoration angesehen, insbesondere twitch rekorde Stabkirchen, aber auch an Schmuckstücken und Armreifen. Er verwandelt sich in Falken, verwandelt Idun in eine Nuss und fliegt mit ihr zurück nach Asgar. Die Asen versammeln sich. Bei den Germanen, hatte die Dichtkunst eine sehr hochgeschätzte Bedeutung: Auf seinen Schultern sitzen die zwei Raben Hugin und Munin, die ihm von allem berichten, was sie auf ihren Botenflügen über das Weltgeschehen herausgefunden haben; ihretwegen wird der oberste Gott der Wikinger unter anderem auch als Rabengott bezeichnet. Seine etwa um entstandene Snorra-Edda http //cs go casino .net eigentlich ein Lehrbuch für angehende Beste Spielothek in Zetta finden dar und besteht aus drei Teilen: Es ist denkbar, dass die Göttin der Fruchtbarkeit bei den Sueben in der Nachbarschaft, die Tacitus als Isis bezeichnet, mit dieser Nertus identisch ist. Jahrhundert vom Sagaverfasser gedichtet worden sein sollte, so ist doch Beste Spielothek in Brand finden, dass eine Walküre Odins oder Freyas — Jahre nach der Christianisierung einen Christen heimholen konnte. In Asgard ist, der Sumpfsaal als ihr Wohnsitz überliefert. Freya gilt als die "herrlichste aller App android. Von seiner Himmelsburg Gladsheim aus regiert Odin Asgard. 888 casino paypal deposit [38] werden noch die Verwerflichkeit, an mythologie der wikinger Schutzgeister des Landes zu glauben oder sie zu verehren, erwähnt. Andere Quellen sind Votivsteine germanischer Soldaten in römischen Diensten.

Man kann anhand der Votivtexte von einem ausgeglichenen und zuversichtlichen Verhältnis zu den schicksalbestimmenden Mächten bei der bäuerlichen Bevölkerung ausgehen.

Ganz anders ist die von den Skalden überlieferte Mythologie, wie sie in den Edda-Liedern vorgetragen wurde. Hier herrscht ein tiefer Pessimismus vor.

Die Götterwelt der Germanen begründet sich auf drei Geschlechter, die alle aus dem Urchaos Ginnungagap und dem Urrind Audhumbla hervorgingen: Das Geschlecht der Riesen und Ungeheuer, zu denen praktisch alle bösen Wesen gehörten, die auch für Naturkatastrophen verantwortlich gemacht wurden, kam als erstes auf die Welt.

Dieses Geschlecht hat die Macht, die Welt zu vernichten. Damit dies nicht passiert, wurden Wanen und Asen geschaffen.

Hauptgott der Asen war Odin, ursprünglich vielleicht Tyr. Hauptgott der Wanen war der Meeresgott Njörd bzw. Beide Geschlechter lebten versöhnt und nebeneinander, bis die Christianisierung der Germanen einsetzte.

Daraus ergeben sich auch verschiedene Schöpfungsmythen: Odin war ursprünglich der Hauptgott der Westgermanen, wobei er sich nordwärts über ganz Europa verbreitete.

Daher wird in der Nordgermanischen Religion Odin immer als oberster Gott angesehen. Odin war der Gott über allen anderen Göttern.

Odin war zuvorderst Kriegs- und Todesgott, und erst in zweiter Linie ein Weiser. Daher war er der Gott der Ekstase und des rasenden Kampfes.

Er war nicht ein nordischer, sondern ein gemeingermanischer Gott. Die Sage um Odin reicht auch weit zurück, denn bereits die Römer wussten, dass die Germanen einen Gott verehrten, der ihrem Mercurius ähnelte.

Odin hatte nur ein Auge, das andere hatte er dem Jöten Mimir verpfändet, der über den Brunnen der Weisheit am Lebensbaum Yggdrasil gebot, wofür er aus dem Brunnen trinken durfte — er opferte also sein körperliches Auge für ein geistiges, mit dem er Dinge sehen konnte, die anderen verborgen waren.

Auch die Magie der Runen hatte er von Mimir gelernt. Das war der erste Kampf der Völker. Woher dieser schamanistische Zug in Odin kommt, ist nicht bekannt, möglicherweise aus dem Osten, wo der Schamanismus verbreitet war.

Thor war vor allem der Gott der Bauern. Seine wichtigste Eigenschaft war seine gewaltige Kraft. Darüber hinaus hatte Thor seinen Hammer Mjölnir.

Thor beschützte sowohl Götter als auch Menschen gegen die Jöten , die feindlichen Mächte in der Welt. Thors Kampf mit der Midgardschlange ist der Mythen liebstes Thema.

Odin und Thor gehörten zu den Asen. Daneben gab es noch Nornen , Folgegeister und Walküren. Sie alle hatten ihre Aufgabe und Rolle in der sozialen Weltordnung wie auch bei der Beschreibung von Naturereignissen.

Hinzu kommen weitere Wesen in der Natur: Zwerge, Elfen und Geister. Die Jöten waren die Hauptwidersacher der Asen. Sie symbolisierten die unbeherrschbaren Naturkräfte.

Sein Schädel ist das Himmelsgewölbe. Die ersten Menschen, Ask und Embla, wurden allerdings von Odin erschaffen. Ein anderes Göttergeschlecht waren die Wanen.

Zwischen Wanen und Asen gab es Krieg, der aber mit einem Bündnis endete. Es gibt Spekulationen über einen historischen Hintergrund, nämlich dass asengläubige Krieger wanengläubige Bauern unterworfen hätten oder einfach nur der Wanenkult von einem Asenkult abgelöst worden sei oder auch, dass hier verschiedene Lebensentwürfe gegeneinander gestellt werden sollten.

Das Weltbild der Bewohner Skandinaviens war stark von ihren Mythen und Sagen geprägt, wobei unklar ist, wieweit deren Vorstellungen in der Bevölkerung verbreitet war.

Die überlieferten Mythen beschreiben, was in der königlichen Hofgesellschaft, einer Kriegerkaste, vorgetragen wurde.

Jeder von Ihnen hatte ein eigenes Domizil und so herrschte: Das Reich der Götter und die Welt der Sterblichen wurde durch Bifröst , eine regenbogenartige Brücke, miteinander verbunden.

In Midgard waren die Menschen heimisch. Ein riesiges Meer, welches eine gigantische Schlangenbestie, die einfach als Midgardschlange bezeichnet wurde, beherbergte, umgab sie.

Hier wohnten allerlei Ungeheuer und Riesen, die den Göttern und Menschen feindlich gesinnt waren und nur darauf warteten, am Tag des Ragnarök zuzuschlagen.

Tief unter der kalten Erde wurde das Totenreich von der Göttin Hel bewacht. Hel war eine Gottheit, deren eine Körperhälfte eine betörende junge Frau widerspiegelte, während die andere Seite ein altes Skelett zeigte, welches als Symbol für alles Vergängliche stand.

In Asgard wuchs auch der Weltenbaum, der als Yggdrasil bezeichnet wurde. Dieser überaus gigantische Baum war durch seine Wurzeln mit Midgard, Utgard und Helheim verbunden und hielt das Gefüge der Welt und ihre Ordnung zusammen.

Vor der Weltenesche lag auch die Wasserquelle der Schicksalsgöttin. Der Weltenbaum war immensen Strapazen ausgesetzt: Es kann durchaus sein, dass er dabei nicht immer die heidnische Auffassung richtig wiedergegeben hat.

Genealogische Ursprungsmythen sind Geschichtsmythen , die in der Regel die Herrschaft einer Königssippe zu legitimieren hatten. Diese Mythenbildung hielt sich noch lange, indem die späteren Könige sich entweder auf König Harald oder auf König Olav den Heiligen zurückzuführen trachteten, obgleich sie genetisch sicher nicht von ihnen abstammten.

Das Gleiche ist in England zu beobachten. Frühe Genealogien gingen auf Wodan Odin und Frealaf zurück. Westsächsische Genealogien führen im Life of King Alfred ca.

Durch Angleichung der Genealogie an den Beowulf konstruierte die altenglische Geschichtsschreibung einen gemeinsamen Ursprung für Dänen und Angelsachsen.

Vorher hatten bereits die Franken mit der mythischen Abstammung von den Trojanern ihre Rechtsnachfolge nach den Römern begründet.

Es gibt eine Gruppe von Geschichtsmythen , deren gesellschaftliche Funktion in der Identitätsstiftung eines Volkes besteht. Diese Mythen sind innerhalb des geschichtlichen Zeithorizonts auf Glaubwürdigkeit angewiesen, weshalb sie historische Personen mit mythischen Ereignissen in Verbindung bringen.

Ein typisches Beispiel dafür ist die Färingersaga. Man kann dazu auch die euhemeristische Umwandlung von Göttermythen in Geschichtsmythen für Völker rechnen wie die Ynglinga saga der Heimskringla.

Nach ihm hat König Odin Saxland seinen drei Söhnen unterstellt: Vegdegs Sohn sei Vitrgils gewesen. Auch Tacitus geht von der ursprünglichen Aufteilung des nordalpinen Raums unter drei Söhnen des Mannus aus.

Wenn auch die Namen und Gebiete anders sind, so ist die Grundstruktur doch ähnlich. Beim aitiologischen Mythos handelt es sich um Mythen, die Naturereignisse oder Kulte begründen sollen.

Der bekannteste Mythos ist der von Mjölnir , mit dem Thor den Blitz erzeugt. Aber es gibt auch andere Mythen, die in diese Gruppe einzuordnen sind.

Helgi wurde von Odins Speer im Fesselhain getötet, wurde aber wiedergeboren. Linguistische Untersuchungen legen nahe, dass es sich dabei um das Opfer im Semnonenhain handelt, ein Kult der Sueben , als diese noch in Brandenburg siedelten und von dem Tacitus berichtet.

Der Mythos um Balder , der durch eine Mistel getötet wurde und wieder aufersteht, gehört zu den Naturmythen , die Frühling und Wachstum unterlegt werden.

Zum Odinskult wurde der Odins- Speer verwendet, um das Opfer damit zu töten. Um dieses Ritual gab es mehrere Mythen, nicht nur das Helgilied.

Odin warf seinen Speer Gungnir über die Wanen und löste so die erste Schlacht aus. Der Speer stammte von den Zwergen und war ihm von Loki gegeben worden.

Über das Alter der nordischen Mythen lassen sich keine sicheren Aussagen machen. Zunächst ist die Frage zu beantworten, wonach genau man fragt.

Je weiter man zurückgeht, desto spärlicher werden die Bausteine sein, die sich in der Schlussfassung der Eddalieder finden.

Selbst wenn man die Lieder in ihrer bunten Vielfalt der Phantasie einer höfisch intellektuellen Dichtung zuschreibt, die von den Skalden im Gefolge Olavs des Heiligen ausformuliert wurde, besagt dies nichts über den Entstehungszeitpunkt der Motive, die der Skalde zusammengefügt hat, und seine eigenen Umgestaltungen.

Diese müssen als Gedankengut einige hundert Jahre älter sein, um sich in ganz Nordeuropa so verbreiten zu können, dass sie bei jedem Hörer der Skaldendichtung und seiner Kenningar präsent waren.

Die wohl älteste bekannte Darstellung der Mitgardschlange auf dem Medaillon von Lyngby aus dem 5. Jahrhundert dürfte bereits eine längere Tradition hinter sich gehabt haben.

Denn es handelt sich weithin um die Dichtung eines Kriegerstandes. Die Vorstellung von Walhall als einem Ort, wo die im Kampf gefallenen Krieger sich mit Kampfspielen vergnügen, ist dafür typisch.

Frauen haben keine Chance nach Walhall zu kommen. Die Kriegerkaste hat sich aber erst im 9. Keine der kontinentalen und angelsächsischen Quellen lässt auch nur andeutungsweise erkennen, dass die Wikinger einem heldenhaften Tod mit Aussicht auf den Einzug in Walhall gelassen ins Auge sahen.

Somit ist auch dieser Teil in mythologischer Hinsicht interessant. Im letzten Abschnitt seines Werkes erklärt Snorri anhand von mehr als verschiedenartigen Strophen die komplizierte Metrik der Skaldendichtung.

Nach heutigen Erkenntnissen wurde der Codex regius erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts niedergeschrieben und nicht, wie ursprünglich angenommen, schon vor der Snorra-Edda.

Aus der Wikingerzeit selbst sind uns nur wenige zeitgenössische schriftliche Quellen erhalten. Eine davon verfasste Adam von Bremen, ein Geistlicher, der um unter anderem einen heidnischen Tempel in Uppsala beschrieb.

Je nach Anlass habe man dem jeweils zuständigen Gott geopfert, also zum Beispiel Odin, um Kriegsglück zu erlangen.

Ein weiterer Geistlicher, dessen Werk Informationen über die vorchristliche Mythologie liefert, war der dänische Gelehrte Saxo Grammaticus ca.

Sein Werk enthält sogar einige Götter- und Heldensagen, die sonst nirgends überliefert sind. Doch Saxo ging sehr frei mit den ihm vorliegenden Quellen um und schmückte sie fantasievoll aus; Übersetzungsfehler sorgten wohl noch zusätzlich für Verlust der ursprünglichen Bedeutung.

Die älteste schriftliche Berichterstattung über die germanische Religion stammt von dem römischen Gelehrten Tacitus ca. Tacitus liefert zwar keine hauptsächliche Beschreibung der religiösen Sitten der Germanen, erwähnt aber einige interessante Details, so zum Beispiel über kultische Handlungen und die Verehrung von heiligen Hainen.

In Deutschland beschäftigte man sich seit der Romantik etwa von bis verstärkt mit heidnischer Mythologie, was unter anderem eine Rückbesinnung auf die eigene Geschichte als Reaktion auf die verhasste napoleonische Fremdherrschaft war.

Erwähnenswert ist auch das Werk der Gebrüder Grimm, deren Märchensammlung jedem bekannt sein dürfte.

Balder und Hödur kehren aus Hel zurück. Die Wikinger und ihre Geschichte. Home Kultur Glaube Ragnarök. Ende und Neubeginn Der Begriff "Ragnarök" leitet sich aus der altnordischen Sprache her und bedeutet in die deutsche Gegenwartssprache übersetzt in etwa "Schicksal der Götter".

Der Fimbulwinter An erster Stelle steht der sogenannte Fimbulwinter, eine karge Eiszeit mit drei strengen und eisig kalten Wintern, die von Schneefall, Frost und Stürmen geprägt sind.

Die Verdunkelung der Sonne Das letzte der vier eschatologischen Ereignisse, die das Schicksal der Götter einleiten und es als düstere Katastrophen begleiten, ist die Verdunkelung der Sonne.

Die Vorbereitung der Schlacht Durch Heimdalls Horn gewarnt, versammeln sich die Götter und beratschlagen darüber, wie der Krieg gegen die Feinde zu führen ist.

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Was dem einen die Keule war, war dem anderen der Hammer. Es ist denkbar, dass die Göttin der Fruchtbarkeit bei den Sueben in der Nachbarschaft, die Tacitus als Isis bezeichnet, mit dieser Nertus identisch ist.

Prokop berichtete im 6. Man opfere ihnen allen, aber dass Ares Mars — also Tyr — ihr höchster Gott sei, dem sie Menschen opferten.

Das sächsische Taufgelöbnis , das in einer Fuldaer Handschrift des 8. Jahrhunderts überliefert ist, ermöglicht, die Namen der für die Sachsen wohl wichtigsten Götter kennenzulernen.

Frigg auch Freya und ihre Schwester Uolla isl. Auch die Ortsnamenforschung fördert alte Götternamen zu Tage: Von den Namen der Göttergeschlechter kommen gud, as, dis , wahrscheinlich auch van vor.

Man kann anhand der Votivtexte von einem ausgeglichenen und zuversichtlichen Verhältnis zu den schicksalbestimmenden Mächten bei der bäuerlichen Bevölkerung ausgehen.

Ganz anders ist die von den Skalden überlieferte Mythologie, wie sie in den Edda-Liedern vorgetragen wurde. Hier herrscht ein tiefer Pessimismus vor.

Die Götterwelt der Germanen begründet sich auf drei Geschlechter, die alle aus dem Urchaos Ginnungagap und dem Urrind Audhumbla hervorgingen: Das Geschlecht der Riesen und Ungeheuer, zu denen praktisch alle bösen Wesen gehörten, die auch für Naturkatastrophen verantwortlich gemacht wurden, kam als erstes auf die Welt.

Dieses Geschlecht hat die Macht, die Welt zu vernichten. Damit dies nicht passiert, wurden Wanen und Asen geschaffen.

Hauptgott der Asen war Odin, ursprünglich vielleicht Tyr. Hauptgott der Wanen war der Meeresgott Njörd bzw. Beide Geschlechter lebten versöhnt und nebeneinander, bis die Christianisierung der Germanen einsetzte.

Daraus ergeben sich auch verschiedene Schöpfungsmythen: Odin war ursprünglich der Hauptgott der Westgermanen, wobei er sich nordwärts über ganz Europa verbreitete.

Daher wird in der Nordgermanischen Religion Odin immer als oberster Gott angesehen. Odin war der Gott über allen anderen Göttern.

Odin war zuvorderst Kriegs- und Todesgott, und erst in zweiter Linie ein Weiser. Daher war er der Gott der Ekstase und des rasenden Kampfes.

Er war nicht ein nordischer, sondern ein gemeingermanischer Gott. Die Sage um Odin reicht auch weit zurück, denn bereits die Römer wussten, dass die Germanen einen Gott verehrten, der ihrem Mercurius ähnelte.

Odin hatte nur ein Auge, das andere hatte er dem Jöten Mimir verpfändet, der über den Brunnen der Weisheit am Lebensbaum Yggdrasil gebot, wofür er aus dem Brunnen trinken durfte — er opferte also sein körperliches Auge für ein geistiges, mit dem er Dinge sehen konnte, die anderen verborgen waren.

Auch die Magie der Runen hatte er von Mimir gelernt. Das war der erste Kampf der Völker. Woher dieser schamanistische Zug in Odin kommt, ist nicht bekannt, möglicherweise aus dem Osten, wo der Schamanismus verbreitet war.

Thor war vor allem der Gott der Bauern. Seine wichtigste Eigenschaft war seine gewaltige Kraft. Darüber hinaus hatte Thor seinen Hammer Mjölnir.

Thor beschützte sowohl Götter als auch Menschen gegen die Jöten , die feindlichen Mächte in der Welt. Thors Kampf mit der Midgardschlange ist der Mythen liebstes Thema.

Odin und Thor gehörten zu den Asen. Daneben gab es noch Nornen , Folgegeister und Walküren. Sie alle hatten ihre Aufgabe und Rolle in der sozialen Weltordnung wie auch bei der Beschreibung von Naturereignissen.

Hinzu kommen weitere Wesen in der Natur: Zwerge, Elfen und Geister. Die Jöten waren die Hauptwidersacher der Asen. Sie symbolisierten die unbeherrschbaren Naturkräfte.

Sein Schädel ist das Himmelsgewölbe. Die ersten Menschen, Ask und Embla, wurden allerdings von Odin erschaffen. Ein anderes Göttergeschlecht waren die Wanen.

Zwischen Wanen und Asen gab es Krieg, der aber mit einem Bündnis endete. Es gibt Spekulationen über einen historischen Hintergrund, nämlich dass asengläubige Krieger wanengläubige Bauern unterworfen hätten oder einfach nur der Wanenkult von einem Asenkult abgelöst worden sei oder auch, dass hier verschiedene Lebensentwürfe gegeneinander gestellt werden sollten.

Das Weltbild der Bewohner Skandinaviens war stark von ihren Mythen und Sagen geprägt, wobei unklar ist, wieweit deren Vorstellungen in der Bevölkerung verbreitet war.

Die überlieferten Mythen beschreiben, was in der königlichen Hofgesellschaft, einer Kriegerkaste, vorgetragen wurde.

Jeder von Ihnen hatte ein eigenes Domizil und so herrschte: Das Reich der Götter und die Welt der Sterblichen wurde durch Bifröst , eine regenbogenartige Brücke, miteinander verbunden.

In Midgard waren die Menschen heimisch. Ein riesiges Meer, welches eine gigantische Schlangenbestie, die einfach als Midgardschlange bezeichnet wurde, beherbergte, umgab sie.

Hier wohnten allerlei Ungeheuer und Riesen, die den Göttern und Menschen feindlich gesinnt waren und nur darauf warteten, am Tag des Ragnarök zuzuschlagen.

Tief unter der kalten Erde wurde das Totenreich von der Göttin Hel bewacht. Hel war eine Gottheit, deren eine Körperhälfte eine betörende junge Frau widerspiegelte, während die andere Seite ein altes Skelett zeigte, welches als Symbol für alles Vergängliche stand.

In Asgard wuchs auch der Weltenbaum, der als Yggdrasil bezeichnet wurde. Dieser überaus gigantische Baum war durch seine Wurzeln mit Midgard, Utgard und Helheim verbunden und hielt das Gefüge der Welt und ihre Ordnung zusammen.

Vor der Weltenesche lag auch die Wasserquelle der Schicksalsgöttin. Der Weltenbaum war immensen Strapazen ausgesetzt: Es kann durchaus sein, dass er dabei nicht immer die heidnische Auffassung richtig wiedergegeben hat.

Genealogische Ursprungsmythen sind Geschichtsmythen , die in der Regel die Herrschaft einer Königssippe zu legitimieren hatten. Diese Mythenbildung hielt sich noch lange, indem die späteren Könige sich entweder auf König Harald oder auf König Olav den Heiligen zurückzuführen trachteten, obgleich sie genetisch sicher nicht von ihnen abstammten.

Das Gleiche ist in England zu beobachten. Frühe Genealogien gingen auf Wodan Odin und Frealaf zurück. Westsächsische Genealogien führen im Life of King Alfred ca.

Durch Angleichung der Genealogie an den Beowulf konstruierte die altenglische Geschichtsschreibung einen gemeinsamen Ursprung für Dänen und Angelsachsen.

Vorher hatten bereits die Franken mit der mythischen Abstammung von den Trojanern ihre Rechtsnachfolge nach den Römern begründet. Es gibt eine Gruppe von Geschichtsmythen , deren gesellschaftliche Funktion in der Identitätsstiftung eines Volkes besteht.

Diese Mythen sind innerhalb des geschichtlichen Zeithorizonts auf Glaubwürdigkeit angewiesen, weshalb sie historische Personen mit mythischen Ereignissen in Verbindung bringen.

Ein typisches Beispiel dafür ist die Färingersaga. Man kann dazu auch die euhemeristische Umwandlung von Göttermythen in Geschichtsmythen für Völker rechnen wie die Ynglinga saga der Heimskringla.

Nach ihm hat König Odin Saxland seinen drei Söhnen unterstellt: Vegdegs Sohn sei Vitrgils gewesen. Auch Tacitus geht von der ursprünglichen Aufteilung des nordalpinen Raums unter drei Söhnen des Mannus aus.

Wenn auch die Namen und Gebiete anders sind, so ist die Grundstruktur doch ähnlich. Beim aitiologischen Mythos handelt es sich um Mythen, die Naturereignisse oder Kulte begründen sollen.

Der bekannteste Mythos ist der von Mjölnir , mit dem Thor den Blitz erzeugt. Aber es gibt auch andere Mythen, die in diese Gruppe einzuordnen sind.

Helgi wurde von Odins Speer im Fesselhain getötet, wurde aber wiedergeboren. Linguistische Untersuchungen legen nahe, dass es sich dabei um das Opfer im Semnonenhain handelt, ein Kult der Sueben , als diese noch in Brandenburg siedelten und von dem Tacitus berichtet.

Der Mythos um Balder , der durch eine Mistel getötet wurde und wieder aufersteht, gehört zu den Naturmythen , die Frühling und Wachstum unterlegt werden.

Zum Odinskult wurde der Odins- Speer verwendet, um das Opfer damit zu töten. Um dieses Ritual gab es mehrere Mythen, nicht nur das Helgilied.

Odin warf seinen Speer Gungnir über die Wanen und löste so die erste Schlacht aus. Der Speer stammte von den Zwergen und war ihm von Loki gegeben worden.

Über das Alter der nordischen Mythen lassen sich keine sicheren Aussagen machen. Zunächst ist die Frage zu beantworten, wonach genau man fragt.

Je weiter man zurückgeht, desto spärlicher werden die Bausteine sein, die sich in der Schlussfassung der Eddalieder finden.

Selbst wenn man die Lieder in ihrer bunten Vielfalt der Phantasie einer höfisch intellektuellen Dichtung zuschreibt, die von den Skalden im Gefolge Olavs des Heiligen ausformuliert wurde, besagt dies nichts über den Entstehungszeitpunkt der Motive, die der Skalde zusammengefügt hat, und seine eigenen Umgestaltungen.

Diese müssen als Gedankengut einige hundert Jahre älter sein, um sich in ganz Nordeuropa so verbreiten zu können, dass sie bei jedem Hörer der Skaldendichtung und seiner Kenningar präsent waren.

Die wohl älteste bekannte Darstellung der Mitgardschlange auf dem Medaillon von Lyngby aus dem 5.

Jahrhundert dürfte bereits eine längere Tradition hinter sich gehabt haben. Denn es handelt sich weithin um die Dichtung eines Kriegerstandes.

Die Vorstellung von Walhall als einem Ort, wo die im Kampf gefallenen Krieger sich mit Kampfspielen vergnügen, ist dafür typisch.

Frauen haben keine Chance nach Walhall zu kommen. Die Kriegerkaste hat sich aber erst im 9. Keine der kontinentalen und angelsächsischen Quellen lässt auch nur andeutungsweise erkennen, dass die Wikinger einem heldenhaften Tod mit Aussicht auf den Einzug in Walhall gelassen ins Auge sahen.

Vielmehr mieden sie die erkannte Gefahr und retteten sich ohne weiteres durch Flucht oder Loskauf. Diese Elemente können ein wesentlich höheres Alter haben und sogar früheisenzeitliches Gemeingut gewesen sein, aus dem sich die Dichter dann bedient haben.

Die Leiber werden in einem den Tempel umgebenden Haine aufgehängt. Dieser Hain ist den Heiden so heilig, dass man glaubt, jeder einzelne Baum darin habe durch Tod und Verwesung der Schlachtopfer göttliche Kraft gewonnen.

Da hängen Hunde, Pferde und Menschen; ein Christ hat mir erzählt, er habe 72 solche Leichen ungeordnet nebeneinander hängen sehen.

Im übrigen singt man bei solchen Opferfeiern vielerlei unanständige Lieder, die ich deshalb lieber verschweigen will. Einäugigkeit und Baumheiligtümer sind sehr alte Elemente, die sicher schon zu Zeiten Adams von Bremen viele Generationen hinter sich hatten, und Odin gilt als Hauptgott für Uppsala.

Damit wird aber nichts über das Alter der Ätiologie gesagt. Das Streben nach Weisheit als Grund für dieses Bild ist sicherlich nicht so alt wie dieses Bild und gehört in einen gesellschaftlichen Zusammenhang mit ausgeprägten intellektuellen Ansprüchen, sei es in Norwegen, sei es vom Kontinent importiert.

Auch der Gewinn der Runen durch Odin einerseits und die These, dass die Runen in Anlehnung an die römische Capitalis monumentalis entwickelt worden seien, andererseits führt dazu, dass dieser Teil des Odinsmythos erst nach der Berührung mit der Capitalis monumentalis und der darauf folgenden Entwicklung der Runen entstanden sein kann.

Das bedeutet, dass im Laufe der Tradition die Geschichte starken Veränderungen unterworfen war. Hier lässt sich im Übrigen der Namenstransport belegen: Es handelt sich jeweils um die Wiedergeburt des vorangegangenen Paares.

Bei einem solchen hochkomplexen Entstehungsprozess ist daher bereits die Frage nach dem Alter sehr problematisch, da der Begriff des Alters einen Nullpunkt voraussetzt, der für jedes Motivelement anders anzusetzen ist.

Man wird daher einen vorwikingischen Zeitraum, einen wikingischen Zeitraum und einen mittelalterlichen Zeitraum zu unterscheiden haben.

Überlagert wird diese Periodisierung von den Einflüssen erst der heidnisch-römischen, dann der römisch-christlichen Kultur.

Diese Art der Sagakritik führte zu einem neuen Typ des Mythos. Wie schon in Griechenland Euhemeros die Göttermythen glaubte dadurch erklären zu können, dass es sich bei den Göttern um Könige der Vorzeit handele, die dann später mythisch vergöttlicht worden seien, so hat auch Snorri Sturluson in seiner Heimskringla Odin zu einem Urkönig in Saxland gemacht.

So wurde aus dem Weltentstehungsmythos ein Geschichtsmythos, nämlich ein Ursprungsmythos. Ob Snorri von der Erklärung des Euhemeros erfahren hat, lässt sich nicht mehr feststellen.

Möglich wäre es, denn die isländischen Antikensagas wurden in diesem Zeitraum Ende des Eine aufklärerische Tendenz war damals schon zu bemerken, indem z.

Homers Ilias als Lügenmärchen recht unbeachtet blieb und stattdessen die Version des Dares Phrygius bevorzugt wurde. Man hat in der Vergangenheit den durchschlagenden Erfolg der Christianisierung auf eine Schwäche und den Niedergang der Überzeugungskraft der Mythologie zurückgeführt.

Das zeigt sich schon an Snorri Sturluson. Er sah klar, dass die nordische Dichtkunst ohne die Mythologie aufhören würde.

Denn sie war auf mythologische Umschreibungen, den Kenningar , angewiesen. Daher musste die Mythologie sowohl den Verfassern als auch den Hörern bekannt sein.

Aus diesem Grunde wurde die Mythologie von den skandinavischen Kirchen nicht bekämpft. An den alten Kirchen finden sich Schnitzereien mit Anspielungen auf die heidnische Mythologie.

Die vielen heidnischen Wesen erlitten im christlichen Kontext ein unterschiedliches Schicksal, je nachdem, wie sie in das Christentum integriert werden konnten.

Das Gleiche gilt für kultische Handlungen. Viele heidnische Götter wurden unter dem Christentum zu Teufeln oder zauberkundigen Menschen umgedeutet.

Man kann die Wahrnehmung der mythischen Wesen des vorchristlichen Heidentums folgerichtig in zwei Gruppen einteilen: Die eine Gruppe wurde als teuflisch erklärt und bekämpft.

Die andere wurde in das Christentum integriert. Diese Vernichtung ist jedoch keineswegs endgültig, aufgrund einer zyklischen Vorstellung des Weltenlaufs wird nach dem Untergang eine neue und gereinigte Welt aus dem Meer emporsteigen.

Nacheinander läuten der Fimbulwinter, der Weltenbrand, das Versinken der Erde und die Verdunkelung der Sonne Ragnarök ein und besiegeln bereits im Voraus und während der letzten Schlacht die endgültige Katastrophe.

An erster Stelle steht der sogenannte Fimbulwinter, eine karge Eiszeit mit drei strengen und eisig kalten Wintern, die von Schneefall, Frost und Stürmen geprägt sind.

Die klirrende Kälte des Fimbulwinters wird von keinem Sommer unterbrochen und ist eine Abfolge einer kalten und kargen Periode, die in sich bereits die Zeichen des Untergangs trägt.

Das dritte eschatologische Ereignis, das mit dem Untergang einhergeht, ist das Versinken der Erde. Sie geht in den Wellen des aufgepeitschten Ozeans unter, der vom Wüten der an Land gekommenen Midgardschlange aufgewühlt wurde und nun das Land überflutet und alles in seinen Wogen verschlingt.

Das letzte der vier eschatologischen Ereignisse, die das Schicksal der Götter einleiten und es als düstere Katastrophen begleiten, ist die Verdunkelung der Sonne.

Im Chaos der bebenden Erde, die Felsen einstürzen lässt und Bäume entwurzelt, kann sich der gefährliche Fenriswolf aus seiner Gefangenschaft in Ketten lösen.

Er verschlingt die Sonne und bringt dadurch Finsternis und Dunkelheit über die Welt. Durch die Fluten des Ozeans, der die Erde überschwemmt hat, wird das Totenschiff Naglfar flott, das aus den unbeschnittenen Nägeln von Leichen erbaut ist.

Das riesenhafte düstere Meeresgefährt bringt die Riesen, die Feinde der Götter mit sich. Im Chaos der bebenden Erde gelingt es den kampfwütigen grimmigen Gestalten, die Regenbogenbrücke Bifröst zu überqueren, die als Verbindung zwischen Midgard und Asgard fungiert und so einen Weg zwischen Himmel und Erde, zwischen Göttern und Menschen ermöglicht.

Durch Heimdalls Horn gewarnt, versammeln sich die Götter und beratschlagen darüber, wie der Krieg gegen die Feinde zu führen ist.

Die Asen und Wanen versammeln sich zusammen mit den Einherjern, den gefallenen tapferen Kriegern, die ihre letzte Ruhestätte in Walhall gefunden haben.

Der Höllenhund Garm und der Kampfesgott Tyr töten einander in einem grausamen Zweikampf, auch der listige Verräter Loki und der Brückenwächter Heimdall stehen einander gegenüber und beenden gegenseitig ihr Leben.

Mythologie der wikinger -

Hermodr ist ein Gott geringer Bedeutung. Loki oder Loptr; nicht zu verwechseln mit dem Riesen Logi, dem Wildfeuer ist eine Gestalt aus der nordischen Mythologie. Uru-Hammer wurde von den beiden Zwergen Sindri und Brokk aus Uru-Erz geschmiedet und besitzt die Eigenschaft, dass er, wenn er geworfen wird, nie sein Ziel verfehlt und wieder in die Hand des Werfers zurückkehrt. Zuerst unsicher, doch durch Loki bestärkt, dass auch ein Pferd dem Baumeister nicht helfen könne, das Werk zeitig zu vollenden, akzeptierten die Götter die Bedingungen. Snotra ist die Göttin der Klugheit, Tugend und Sittsamkeit. Er ist der Schutzgott von Fischern und Seefahrern.

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